RehaChip

Technologische Machbarkeitsuntersuchung zur Integration von Sensorik in Rehabilitations- und Sportgeräte

Im Projekt »RehaChip« werden verschiedene Sensortechnologien auf ihre Integrierbarkeit in Rehabilitations- und Sportgeräte untersucht. Sensoren für die Messung von physikalischen Größen werden seit Jahrzehnten für verschiedene Anwendungen, wie z. B. in der Automatisierungstechnik, Robotik, Medizintechnik und im Luftfahrtbereich, eingesetzt.

Heute stehen ernergieautarke Produkte zur Verfügung, die eine zeitlich lückenlose Erfassung von Sensordaten ermöglichen. Für die Nutzer von Rehabilitations- und Sportgeräten ergibt sich dadurch die Möglichkeit der Unterstützung über mehrere Wochen oder Monate. Die Vernetzung von drahtlosen Komponenten mit Hilfe von Kurzstreckenfunk unterstützt diese Entwicklung.

Die Technologien müssen ganz besonderen Anforderungen gerecht werden. So soll das System möglichst klein und damit platzsparend auf den Trainingsgeräten angebracht werden können.

Rehabilitations- und Sportgeräte können durch die Integration von Sensortechnologien dazu genutzt werden, Bewegungsverläufe zu erfassen sowie Druck- und Kraftaufwand der Nutzer zu berechnen. Dadurch wird es möglich, Art und Umfang von verschiedenen Therapie- und Trainingsformen, wie z. B. Laufen oder Gymnastik, zu dokumentieren und Erkenntnisse über den Übungsfortschritt oder die nachhaltig ansteigende Belastbarkeit der Nutzer abzuleiten und in den Präventions- oder Rehabilitationsprozess einfließen zu lassen.

Förderung

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© Foto Fraunhofer IIS

Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Förderkennzeichen 16SV5042 vom 1. April 2010 bis 31. Mai 2011 gefördert.